Familienleben

 

Heute erzähle ich Euch mal wieder eine etwas persönlichere Geschichte aus unserem Großfamilien-Leben und teile mit Euch meine Gefühle und Gedanken, unseren Kleinsten jetzt im eigenen großen Bett zu wissen. Warum wir diesen Schritt bereits gegangen sind, ob wir das lange so geplant haben und wie es ihm und uns dabei geht, versuche ich Euch heute zu erzählen.

 

Im kommenden Januar 2018 wird mein kleiner Johann schon 2 Jahre alt und wenn Ihr mich jetzt fragt. Nein, ich möchte eigentlich gar nicht, dass er schon 2 wird. Aus meinem kleinen zarten zerbrechlichen Baby ist ein richtiges Kindergartenkind geworden. Seit August diesen Jahres geht er bereits in die Familie Sonnenschein und wenn er morgens mit seinem kleinen Rucksack in die Gruppe zu seinen kleinen Freunden stapft, frage ich mich wirklich, wo bitteschön diese 2 Jahre geblieben sind.

 

Er ist schon so weit und möchte, genau wie Theresa auch, alles alleine machen und können. Für ihn gibt es nichts Schöneres als mit seinen großen Geschwistern die Welt zu erkunden. Sie nehmen ihn mit auf ihre Abenteuerreise, lassen ihn nicht mehr los und passen immer gut auf ihn auf. Das gibt ihm ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit und ich als Mama bin stolz auf diese tollen Geschwister. Denn die Entwicklung von Johann hängt sicherlich auch ein Stück weit von seinen großen Geschwistern ab. Wie sie ihn führen, ihn mit einbinden ins freie Spiel und ihn ein Teil von ihrer Geschwisterbande sein zu lassen.

 

 

Alle unsere Kinder haben bereits früh im eigenen Bett und im eigenen Zimmer geschlafen.

Das hat nichts damit zu tun, dass wir nicht „bedürfnisorientiert“ erziehen oder unsere Ruhe haben wollen. Im Gegenteil. Es ist Teil unserer ganz eigenen „bedürfnisorientierten Erziehung„. Familienbetten finde ich toll und bewundernswert, aber das Konzept hat aus den verschiedensten Gründen bei uns leider nie funktioniert. Die Kinder haben alle seit der Geburt in einer Wiege gelegen, neben unserem Ehebett und sind danach ins eigene Babybett ins Kinderzimmer umgezogen. Sie machten uns dabei alle einen sehr glücklichen Eindruck und schliefen von Anfang prima, auch im eigenen Zimmer. Und wir als Eltern ehrlich gesagt auch. Sicher gibt es immer Ausnahmen, sei es, dass ein Kind krank wird oder aber auch einfach nur mal so bei uns schlafen möchte, aus reinem Kuschelbedürfnis. Da haben wir überhaupt gar nichts drauf entgegen. Im Gegenteil. Diese Nächte genießen wir dann auch gemeinsam. Doch die „Regel“ bei uns lautet, dass jeder im eigenen Bettchen schläft. Und das fordern die Kinder mittlerweile auch selbst ein. Sie brauchen ihren Platz, haben jeder andere Bedürfnisse beim Einschlafen und lieben einfach ihre eigenen Betten. Klar, wenn Theresa oder Charlotte morgens mal früher wach werden, kriechen sie gegenseitig bei den Geschwistern oder bei uns Eltern mit unter die Decke. Und genau so soll es doch auch sein.

 

Johann ist mit ungefähr 8 Monaten in sein eigenes gemütliches Zimmer gezogen. Vorher hat er, wie seine Geschwister auch, die erste Zeit, bei uns im Elternschlafzimmer in seiner Wiege gelegen. Als die Wiege dann irgendwann endgültig zu klein wurde und der gesunde Schlaf unter der Enge litt, musste ich mich schweren Herzens mit dem Gedanken anfreunden, dass Johann nun in sein Zimmer ziehen wird. Er hat dort in seinem Kinderbett geschlafen und sich von Anfang wohl gefühlt. Natürlich geht die Sicherheit vor und er hatte wie alle anderen unserer Kinder ein eigenes Gitterbettchen, auch wenn ich mich mit dem Gedanken eines „Gitters“ noch nie anfreunden konnte. Doch mittlerweile ist Johann so groß und selbständig, dass ich eher die Befürchtung hatte, dass er sich an den Gittern irgendwie verletzen kann oder, trotz „Rauskletter-Loch„, versucht über die Gitter zu klettern und fällt. Natürlich haben wir alle unsere Kinderzimmer mit den üblichen Babyfonen ausgestattet, die ich auch nur jedem weiterempfehlen kann. Wir persönlich mögen kein „Schnick Schnack“ oder gar eine Kamera (wahrscheinlich würde ich mit einer Kamera in den Zimmern kein Auge zu bekommen ;-)). Alle unsere Babyfone sind von Philips Avent z.B. dieses hierdie Klassiker-, die wir über Baby-Walz bestellt haben. Wir haben bisher nur gute Erfahrung mit Philips Avent gemacht und in jedem Zimmer (außer in dem von Max, da er mittlerweile kein Babyfon mehr braucht) steht ein anderes Modell. Unser eigenes Schlafzimmer ist in einer anderen Etage, so dass ein Babyfon auf jeden Fall wichtig ist.

 

 

Meine Gedanken gingen schon länger in die Richtung, dass ich ein wunderschönes einzigartiges Bett für unseren kleinen Johann haben möchte. Ein Bett, das zu ihm passt und in dem er für lange Zeit in Ruhe schlafen kann, sich sicher und geborgen fühlt. Durch einen glücklichen Zufall haben wir sein Bett, das meiner Meinung nach, genau für ihn bestimmt ist, vor ein paar Wochen entdeckt und kurzen Prozess gemacht. Am gleichen Wochenende noch wurde das alte Kinderbett abgebaut, eine neue Matratze gekauft und das neue „alte“ Bett aufgebaut. Es ist ein antikes Bett mit einem Sondermaß von 80 x 1,80. Seit der ersten Nacht im eigenen Bett war uns sofort klar, das war genau die richtige Entscheidung. Johann liebt sein Bett und spielt und schläft so gerne darin. Wie stolz er war, als wir es aufgebaut haben und er realisiert hat, dass es sein Bett wird. „Mein“ „mein“ hat er immer gerufen. Und damit er mir nachts nicht aus dem Bett purzelt, habe ich, wie bei Theresa am Anfang auch, einen Rausfallschutz gekauft, der sich bereits des Öfteren, nicht nur zu Hause, bewährt hat. Der Vorteil ist, dass die Kinder nachts nicht aus den Betten fallen können und dieser Rausfallschutz ganz leicht an- und abgebaut werden kann, so dass Ihr ihn überall mit hin nehmen könnt. Wir hatten ihn z.B. immer in den Urlauben dabei und haben auf diese Weise die Ferienbetten sicherer gemacht. Meiner Meinung nach eine richtig gute Investition. Den Rausfallschutz haben wir bereits vor Jahren ebenfalls im Internet über Baby Walz bezogen. Da habe ich schon des Öfteren im „Sicherheits-Bereich“ gestöbert, bei dem Ihr wirklich alles findet was mit dem Thema Sicherheit im Haus und im Kinderzimmer zu tun hat (an dieser Stelle danke Baby Walz für die freundliche Zusammenarbeit).

 

 

 

 

 

Zusammengefasst kann ich nur Gutes mit der Umstellung ins eigene „große“ Bett feststellen. Sicherlich ist es eine reine Bauch- und Gefühlsentscheidung. Ihr kennt Eure Kinder am besten und spürt ihre Bedürfnisse. Ich denke, es gibt für diese Frage, wann das Babybett „zu klein“ keine Richtig oder Falsch Antwort (es sei denn die Kinder sind tatsächlich schon zu groß und das Bett zu eng). Handelt intuitiv und ich bin mir sicher, Ihr werdet für Euch und vor allem für Euer Kind die richtige Entscheidung treffen.

 

 

Eure Alexandra

 

 

 

2 thoughts on “Der Umzug ins eigene Bett // Ein kleiner Meilenstein”

  1. Hey Alexandra!!
    Dieser Artikel kommt für uns genau zur richtigen Zeit! 🙂
    Uns wurde vor ein paar Wochen ein zweiter Sohn geschenkt und momentan schläft er (meistens) im Beistellbett neben unserem Bett. Wir haben nun überlegt, ob wir für ihn ein neues Gitterbettchen kaufen, wenn er für das Beistellbett zu groß ist, oder ob wir das Bett vom großen Bruder für ihn nehmen und in sein Zimmer stellen.
    Dann wäre es an der Zeit, dass der große Bruder ein großes Bett (90×200 cm) bekommen soll. Bisher kennt er aber nur sein Gitterbett, so dass wir Sorgen hatten, dass er ohne Gitter nicht gut schlafen kann, oder oft aufsteht oder rausfällt…
    Wir haben schließlich eine Gitterseite komplett abgebaut und eine eingerollte Decke an die Kante unter das Bettlaken gelegt, damit er nicht so leicht rausfällt.
    Und seit ein paar Nächten klappt die „Generalprobe für ein großes Bett“ echt gut!! 🙂
    Der Große genießt es, alleine ins Bett schlüpfen zu können und morgens gleich alleine loslaufen zu können, ohne darauf warten zu müssen, dass einer von uns ihn raushebt.
    Jetzt freuen wir uns darauf, ihm bald ein schönes großes Bett kaufen zu können. 🙂

    viele Grüße aus dem schönen OWL!

    1. Liebe Madita,

      erst einmal herzlichen Glückwunsch zur Geburt Eures zweiten Sohnes. Wie schön. Ein kleines Geschwisterchen ist doch immer wieder ein wunderschöner Neuanfang und gerade die ersten Wochen tragen besonders viel Magie mit sich.

      Es freut mich riesig, dass Dir der Bericht von unserem kleinen Johann und seinem neuen Bett gefallen hat. Ich wünsche Euch für die nächste Zeit und das erste große Bett Eures Großen alles Gute und besonders schöne Träume :-).

      Deine Alexandra

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