Fun Day im Phantasialand

 

Wenn der Papa schon Urlaub hat, dann ist natürlich auch einmal der Besuch in einem richtig tollen Freizeitpark drin. Die Kinder kannten bislang nur Wildparks oder ganz kleine Freizeitparks in unserer Nähe, so dass ich bereits im Auto ziemlich gespannt war, was sie zum großen Phantasialand – Deutschlands besten Freizeitpark – , in Brühl, sagen würden und vor allem wie ihr Gesichtsausdruck bei der ersten großen Attraktion ist.

 

 

 

 

Ich muss Euch ja nun erst einmal gestehen, dass ich von Natur eher der Typ Angsthase bin was Freizeitparks betrifft und große Achterbahnen sowie schnelle Dreh-Hin-und-Her-Karussels bislang meide (da schlummert wohl noch ein kleines Kirmes-Trauma aus der Kindheit in mir). Mir wurde aber im Vorfeld bereits versichert, dass ich auch mit meinen Hasenpfötchen riesen Spaß im Phantasialand haben werde. Und das war tatsächlich nicht übertrieben.

 

Begonnen hat unser großes Abenteuer im Themenbereich Berlin, was ich Familien aufgrund des dort vorhandenen Family Services ohnehin wärmstens empfehlen würde (dazu aber später mehr). Wir sind nach Durchschreiten des Drehkreuzes eigentlich auf direktem Wege in das gigantische mehrstöckige Pferdekarussell gestolpert (by the way – Europas größtes doppelstöckiges Pferdekarussell). Die Mädchen konnten ihr Glück kaum fassen und wussten gar nicht für welches Pferd sie sich als Erstes entscheiden sollen. Reitpferde an der Stange wie in einem Disney-Märchen.

 

Direkt neben Europas größtem doppelstöckigem Pferdekarussell ging es dann für alle auf das Kinder-Karussell Bolles Flugschule.

 

 

 

Auf unserem weiteren Weg zum Kaiserplatz haben wir dann erst einmal Halt am Family Service Punkt gemacht. Dort habt Ihr die Möglichkeit Eure Kinder messen zu lassen. Denn gerade für Familien mit kleinen Kindern, so wie wir es sind, ist es praktisch vorab die Körpergröße überprüfen und von einem Servicemitarbeiter des Phantasialands auf ein Armband notieren zu lassen, damit sie nicht vor jeder Attraktion neu gemessen werden müssen. Auch wenn ich es kaum glauben konnte, aber Theresa durfte in unserer Begleitung mit ihren 3 Jahren fast auf die Attraktionen und hatte mindestens den gleichen Spaß wie ihre großen Geschwister. Das hat mich ganz besonders gefreut und es war ein Punkt, der mir im Vorfeld zugegebenermaßen ein wenig Bauchweh bereitet hat. Einmal gemessen wird die Größe Eurer Kinder fest notiert und nicht nur das, Eure Kinder bekommen auf dem kostenlosen Armband auch Eure Notfall-Telefonnummer, falls sie einmal verloren gehen sollten. Ihr werdet dann umgehend informiert und könnt auf diese Weise leicht wieder zueinander treffen.

 

Ein wie ich finde total wichtiger und nennenswerter Hinweis (gerade wenn Ihr auch so einen kleinen Strolch wie Theresa an der Hand habt ;-)).

 

Außerdem kann ich Euch nur wärmstens die Phantasialand-App für Euer Handy ans Herz legen. Dort könnt Ihr live vor Ort direkt vor jeder Attraktion checken, ob Eure Kinder auch groß oder alt genug sind, um mitzufahren und wie lang die Warteschlange vor den einzelnen Attraktionen sind. Außerdem bietet die App weiterhin viele Infos über das Phantasialand und hält einen Parkplan für Euch bereit.  Total praktisch, kostenlos für mich ein Must Have, wenn Ihr den Phantasialand besucht.

 

Und wo wir gerade beim Thema Service sind. Die Mitarbeiter und Servicekräfte waren durchweg überaus freundlich (diesen Punkt muss ich nicht erwähnen, möchte ich aber, weil es mir tatsächlich positiv aufgefallen ist).

 

 

 

 

 

 

Das überdimensionale Kettenkarussell (im oberen Bild) mitten auf dem Kaiserplatz haben wir übrigens als Nächstes besucht. Ihr könnt es auch einfach Wellenflug nennen und ich stelle mir vor, dass es im Sommer noch einmal einen anderen Stellenwert bekommt, wenn Ihr bei sommerlichen Temperaturen die leichte Gischt des Wassers aus den Springbrunnen ins Gesicht geweht bekommt. Herrlich. Ein unglaubliches Gefühl und mir war im ersten Moment ein wenig mulmig zumute. Doch dann haben wir es alle total genossen. Charlotte saß neben mir und hat die ganze Zeit durch gegluckst vor Freude (zum Abschluss unseres Besuchs sind wir natürlich noch einmal auf den Wellenflug). Theresa saß neben Peter und Max hatte als „Großer“ einen eigenen Sitz.

 

Im Anschluss hat uns unser Kartenleser zum Free Fall Tower Tikal in der Mexico-Welt geführt. Absoluter Bauchkribbel-Alarm und auch dort wollte Theresa natürlich unbedingt mit. Unglaublich, aber wahr. Auch das war möglich, so lange ein Erwachsener neben ihr saß. Nicht nur die kleine wilde Maus war völlig aus dem Häuschen.

 

 

 

 

 

Unser Weg durch China-Town hat uns an dann an köstlichen Verkaufsstände vorbeigeführt, zu denen wir nicht „nein“ sagen konnten. An Schoko-Frucht-Spießen geht bei mir einfach kein Weg dran vorbei. Und an Theresa wohl jetzt auch nicht mehr (nur schaut Euch bitte Charlottes Blick an. Sie ist wohl kein Fan ;-)). Charlotte ist mehr der Zuckerwatten-Typ (ein paar Bilder weiter versteht Ihr was ich meine). Theresa und ich hatten unseren Frucht-Spieß auf jeden Fall in Null Komma Nichts verdrückt.

 

 

 

 

 

Eine ganze Weile haben wir uns dann auch vor der Bühne der Artisten im Themenbereich China-Town aufgehalten. Seilchen Springen ist bei unseren Kindern aktuell ziemlich angesagt, so dass sie ziemlich fasziniert von diesen Künstlerinnen und Künstlern waren.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Besuch bei der Geister Rikscha durfte ebenfalls auf keinen Fall fehlen. Die größte unterirdische Geisterbahn Europas war mir noch ein Begriff. Vor vielen Jahren saß ich bereits einmal im Phantasialand in dieser Bahn und konnte ich mich noch sehr gut an diesen Moment erinnern.

 

Die gigantische Wasserbahn Chiapas sparen wir uns einfach mal für den Sommer auf und haben sie nur schon einmal aus der Ferne bewundert. Sieht sie nicht unglaublich aus? Sie hat mit 53 Grad die steilste Abfahrt weltweit.

 

 

 

 

Ihr könnt Euch vorstellen, dass die Zeit in so einem riesigen Freizeitpark vergeht wie im Flug und ehe wir uns versahen war es auch schon weit hinter unserer üblichen Mittags-Essenszeit. Darum wurde kurzerhand ein kleines Päuschen eingelegt, eine Kleinigkeit gegessen und ausgeruht, bevor es noch einmal in die zweite Runde gehen konnte.

 

 

 

 

 

 

Es gab noch so viel zu Bestaunen, das wir noch gar nicht gesehen hatten.

 

 

 

 

 

 

Und auch wenn es banal klingen mag. Unsere Kinder lieben Autoscooter. Natürlich gibt es auch das im Phantasialand. In der speziellen Kinderwelt, in der es auch Einiges für die ganz Kleinen gibt, findet Ihr den Autoscooter Indoor (ebenfalls empfehlenswert, falls Ihr einmal vom Regen überrascht werden solltet).

 

 

 

 

Nachdem die Kinder noch einmal beim Autoscooter alles gegeben haben, wollte der Papa unbedingt noch Tretboot fahren gehen. Diesen Wunsch konnten wir ihm natürlich nicht abschlagen. Ist ja schließlich immer ein Spaß. Bis heute kann ich mir nicht merken in welche Richtung ich den Hebel drehen muss, damit das Boot nach links oder nach rechts fährt. Es fährt immer in die falsche Richtung. Kennt Ihr sicher, oder?

 

 

Die Mädels hatten dann kurz vor unserem Abschluss noch einmal großes Glück und haben beide einen richtig tollen Tier-Luftballon bekommen. Charlotti wollte unbedingt eine Schildkröte und Theresa einen Schmetterling. Kein Problem für diesen Herrn. In kürzester Zeit hatte er unsere Wünsche umgesetzt und Max hat dann, ohne das er überhaupt gefragt hat, noch auf die Schnelle ein Schwert in die Hand gedrückt bekommen und strahlte bis über beide Ohren – wie aufmerksam.

 

 

 

 

 

An jeder Ecke gibt es etwas zu Bewundern und zu Entdecken. Ein Tag reicht wahrscheinlich noch lange nicht aus, um ansatzweise allen Attraktionen und Shows gerecht werden zu können. Da bräuchte es wohl vielmehr ein ganzes Wochenende (was auch möglich ist – das Phantasialand bietet Euch extra Hotel-Angebote auf dem Gelände (klick).

 

 

 

 

 

 

 

 

Es gibt extra die Aktion 1x Zahlen, 2x Spaß im Phantasialand, bei der Euch einmal der Eintritt für einen zweiten Tag geschenkt wird. Wie das funktioniert und zu welchen Zeiten. Darüber könnt Ihr Euch gerne hier informieren. Es lohnt sich auf alle Fälle.

 

 

Unser Fazit: auch mit kleinen Kindern, wie Theresa (3 Jahre) lohnt sich bereits ein Besuch im Phantasialand. Alle kommen voll auf ihre Kosten und beim nächsten Mal benötigen wir noch etwas mehr Zeit. Wir kommen gerne wieder.

 

Vielleicht schon in den kommenden Pfingstferien. Das wäre doch vielleicht auch für den ein oder anderen unter Euch einen Ferientag wert.

 

Wer von Euch war denn schon einmal im Phantasialand oder hat vor es in diesem Jahr noch zu besuchen?

 

 

Eure Alexandra

 

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