Kaum vorstellbar, dass unser kleiner Knopf in ein paar Tagen bereits 1 Jahr alt wird. Kneift mich bitte mal jemand? Beim ersten Kind verging die Zeit ja schon schnell, aber beim vierten Kind…….einfach unglaublich.

 

Sie rast nur so dahin und in diesem einen Jahr ist nicht nur unser Johann größer geworden sondern auch seine drei Geschwister und es gab eine ganze Menge Veränderungen (Kindergartenstart für Theresa, Schulstart für Max, Taufe von Johann, neue Zimmeraufteilung).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4 Kinder und alle ganz unterschiedlich. Und glaubt mir, beim vierten Kind macht man doch so einiges anders oder macht es eben erst gar nicht mehr.

Ruhe zu bekommen für ein viertes Kind ist gar nicht so leicht. Entweder ist es der Lautstärkepegel im Haus, wenn die Geschwister da sind oder es ist das An- und Ausziehen, wenn eins der Geschwisterkinder wieder einmal irgendwo abgeholt werden muss. Mehrfach-Mamis wissen bestimmt wovon ich rede. Von wegen Ruhe. Da ist leider nicht viel mit Ruhe, so sehr ich mich als Mama auch bemühe und mich oft genug dabei erwische zu sagen: „Psssst, nicht ganz so laut. Denkt an Johann.“ Dabei ist das doch Quatsch. Das sind alles Kinder und Kinder müssen spielen. Da hat ein Erstgeborener doch wohl klare Vorteile.

 

Zum Thema Tragen kann ich nur sagen, dass ich bislang keins meiner vier Kinder so viel auf den Hüften, Rücken oder vor dem Bauch getragen habe wie unseren Johann (der Große wurde quasi nur mit dem Kinderwagen kutschiert). Mit dem Tragegurt beginnt die Bindung ja bereits von Anfang an. Und auch wenn dieser kleine Strolch mittlerweile ziemlich schwer ist (wie schwer kann ich Euch gar nicht sagen – das wird die nächste Untersuchung zeigen), genießen wir immer noch diese intensive Bindung.

 

Essen, ja, das ist auch so ein Spezialthema. Natürlich gibt es gewisse Lebensmittel, die unsere (und Eure Kinder bestimmt auch) erst spät, ganz spät, das erste Mal testen dürfen (Nüsse, Erdbeeren, Honig etc.). Aber alles andere, kann ich Euch verraten, isst dieser kleine Knopf bereits mit. Er sitzt neben mir und verlangt exakt das gleiche Essen, das ich auf dem Teller liegen habe. An Brei ist nicht mehr zu denken, wenn ich eine Stulle oder Reis vor mir liegen habe. Beim ersten Kind habe ich mir noch so große Gedanken gemacht, was die Kinder ab welchem Monat essen dürfen. Womit fängt man an, ab wann dann das nächste Lebensmittel? Vergesst es mit Geschwistern. Ehe ich mich versehe wird Johann bereits von seinen Geschwistern gefüttert und schmatzt mich glücklich an.

 

So viele Dinge, mit denen man sich und seinem Kind selbst das Leben schwer macht, beim ersten Kind. So viel Grübelei. Ob das schon geht? Darf er das denn schon? Der Löffel lag bereits auf dem Boden, wir brauchen einen neuen Löffel. Unmöglich mit vier Kindern. Und auch unnötig, wie ich gelernt habe. Unsere kleinen Wichtel zeigen und sagen uns schon ganz genau was geht und was nicht.

 

Und auch, wenn es den Größeren derzeit häufig nervig erscheint, dass ihnen die kleinen Geschwister immer wieder mal die Legotürme und Ritterburgen durcheinander bringen. Als Einzelkind weiß ich wovon ich spreche. Ein Hoch auf Geschwister. Dieser Zusammenhalt zwischen unseren Vieren ist der Wahnsinn und auch wenn Johann noch klein ist und mit einem Jahr noch nicht jeden Quatsch versteht oder mitmachen kann. Er ist voll integiert und hat schon genau so ein schelmisches Lachen wie Theresa.

Die zwei werden, glaube ich, mal ganz dicke Freunde.

 

Kennt Ihr auch solche Situationen mit Geschwisterkindern?

 

Family Matters,

 

Eure Alexandra

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.