Über die Sieben Weltmeere

 

Der siebte Geburtstag unseres großen Jungen steht vor der Tür und ich beschäftige mich schon seit Tagen mit den Spielen für diesen großen Tag. Max möchte, wie in jedem Jahr, unbedingt zu Hause seine große Piratenfeier ausrichten.

 

Eigentlich dachte ich, dass es doch auch einmal schön wäre, auswärts etwas zu unternehmen, aber Max hat sein Veto eingelegt und somit erfüllen wir ihm natürlich diesen Wunsch und insgesamt stiefeln am Freitag Nachmittag sieben Piraten durch unseren Garten.

 

Die Kinder sind ja nun bereits Schulkinder und möchten selbstverständlich auch so behandelt werden ;-). Also, nichts mehr mit Topfschlagen und Blinde Kuh. 

 

Wie bereits auf den letzten Geburtstagen auch, gibt es als Belohnung, wenn alle Schlachten geschlagen, alle Länder erobert und alle Spiele gewonnen sind, eine große Pinata, gefüllt mit lauter Leckereien für die Piratenbande. Passend zum Thema habe ich für unsere Piratenfeier eine tolle Schatztruhe gefunden, aus der am Freitag zahlreiche Bonbons fallen werden.

 

 

Doch vorher müssen wir uns auch für schlechtes Wetter einiges überlegen, um die Jungs und das eine Mädchen bei Laune zu halten.

 

 

 

 

PIRATEN-PARTY-SPIELE

 

Bevor wir mit den Piraten-Spielen beginnen, sollen die Kinder aber erst einmal in die richtige Stimmung kommen und sich ein klein wenig mehr wie Piraten fühlen. Wir haben für alle Kinder Augenklappen und Goldmünzenketten. Außerdem dachte ich, dass es ganz schön wäre, die Kinder noch ein wenig zu schminken. Selbstverständlich nur die, die es auch möchten. Sie bekommen einen Totenkopf oder Säbel plus Schnurrbart mit Kinderschminke auf Wangen oder Arme gezeichnet. Außerdem halten wir Piratentücher für den Kopf bereit.

 

 

Zu den Spielen (ich liste Euch einfach einmal alle auf, die mir eingefallen sind – die Spiele werden wir sicher nicht annähernd alle spielen. Meistens verfliegt die Zeit ja nur so auf Geburtstagsfeiern):

 

 

  1. Schwertkampf: Wie sich das für Piraten gehört, wird ein Pirat auch schon einmal in einen Schwertkampf verwickelt. Als Schwerter benutzen wir stramm zusammengerollte Zeitungen, mithilfe von Klebeband an einer Seite fixiert. Die Kinder stehen entweder auf einem kleinen Hocker oder aufgrund der Verletzungsgefahr „nur“ auf einem kleinen Stück Stoff, von dem sie sich nicht herunterfechten lassen dürfen. Wer als erster entweder vom Hocker fällt oder das Stück Stoff verlässt, hat verloren.
  2. Holzbein verloren: Die Piraten haben ihre Holzbeine verloren. Wir stellen einen kleinen Parcours im Garten auf und die Piraten dürfen auf einem Bein gegeneinander antreten. Wer als erster die Ziellinie überschreitet hat gewonnen.
  3. Schießerei an Bord: Wir müssen mit Kanonenkugeln auf das fremde Schiff schießen (manch Andere sagen auch einfach Dosenwerfen zu diesem Spiel ;-)). Wir lassen unsere Piraten mit einem Tennisball auf einen Dosenturm werfen und hoffen, dass alle getroffen werden. 3 Versuche gibt es für jeden Pirat.
  4. Schiffe versenken: Im Vorfeld bastele ich die bekannten klassischen Papierschiffchen. Wir lassen die Papierschiffe ins Wasser gleiten (z.B. in eine Babybadewanne) und jeweils 2 Kinder werfen mit 1 Cent-Stücken aus der gleichen Entfernung auf eins der Schiffe, um es zum Kentern zu bringen. Der Pirat, der als Erster das Schiff zum Kentern bringt, gewinnt.
  5. Schiffe pusten: Ähnlich zu Spiel 4 können die Papierschiffchen auch ins Wasser gesetzt werden und die Kinder treten wieder gegeneinander an und müssen ihr eigenes Boot von der einen zur anderen Seite gepustet bekommen. Das Schiff, das zuerst an der anderen Seite ankommt, hat gewonnen.
  6. Gefährliche Brandung: Bei diesem Spiel müssen die kleinen Piraten besonders darauf achten, dass sie nicht ins „Wasser“ fallen. Sie müssen balancieren können. Auf einem Kantholz oder einer Planke zum Beispiel. Unter dem Kantholz befindet sich das tiefe kalte Wasser. Außerdem viele Haie, die nur darauf warten, dass ein Pirat abrutscht. Das Wasser könnt Ihr z.B. mit blauen aufgeschnittenen Mülltüten darstellen. Außerdem lassen wir ein paar Haiflossen aus blauer Pappe aus dem Wasser ragen.
  7. Insel-Hüpfer: Die Piraten schwirren und tanzen zur Musik umher, von Insel zu Insel. Die Inseln werden bspw. mithilfe von Hula-Hoop-Reifen dargestellt. Doch Vorsicht: sobald die Musik stoppt, muss jeder Pirat eine sichere Insel unter sich haben. Aber nicht für jeden ist eine Insel da. Sobald ein kleiner Pirat keine Insel mehr hat, muss er das Spiel verlassen und eine weitere Insel auch. Solange, bis nur noch ein Pirat übrig ist. Der hat gewonnen.
  8. Ausgrabungsstätte: Unsere Piraten müssen aus einem alten Speißfass, gefüllt mit Sand, viele kleine Schätze, wie Edelsteine, Kastanien, Eicheln, Fische und Münzen sammeln. Sind alle Schätze gefunden ist das Spiel beendet.
  9. Fischer Fischer: Das Spiel kennen bestimmt noch viele unter Euch. Doch wir spielen es immer wieder gerne. Ein Kind wird als Fischer bestimmt und steht den anderen Kindern in einiger Entfernung gegenüber. Die kleinen Piraten rufen dem Fischer zu: Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser? Der Fischer antwortet z.B. 150 Meter. Die Piraten fragen wie sie dahin kommen und der Fischer denkt sich aus, wie die Piraten dorthin kommen sollen (bspw. Krabbeln, auf einem Bein, Hüpfend, rückwärts und und und). Die Piraten und der Fischer bewegen sich auf diese Weise aufeinander zu und der Fischer versucht möglichst viele Piraten zu berühren. Alle berührten Piraten müssen nun zum Fischer wechseln. Der Pirat, der am Ende übrig bleibt, hat gewonnen.

 

Habt Ihr auch Klassiker und Lieblingsspiele, die an keinem Kindergeburtstag fehlen dürfen? Dann schreibt sie mir doch bitte in die Kommentare. Ich würde mich riesig freuen.

 

 

Aus dieser Reihe an Spielen werden wir uns am Freitag die Lieblinge der Kinder herauspicken. Und den Rest werden unsere kleinen Piraten so Spielen, wie sie es gerne möchten. Denn auch das gehört für mich an Kindergeburtstagen dazu. Das freie Spiel.

 

Habt eine schöne Woche,

Eure Alexandra

 

 

 

 

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