Auch wenn heute schon der 13. August ist und nicht mehr der 12. August ist. Das wird uns hoffentlich im Urlaub verziehen. So gerne möchte ich Euch doch die ersten Eindrücke aus unserem Frankreich-Urlaub zusenden und Euch Liebesgrüße aus der Bretagne schicken.

Es geht uns ganz wunderbar hier und auch wenn wir erst seit 3 Tagen unterwegs sind, die Bretagne, das kann ich sagen, hat uns verzaubert. Diese Landschaft, die Menschen und das Meer. Der Liebste sagt, es erinnert ihn ganz stark an Irland und ich sage, in ein paar Jahren genau hier ein kleines Ferienhäuschen, das wäre es.

Der gestrige Tag fing ziemlich stürmisch an und endete am frühen Abend noch mit einem Stromausfall bei uns im Haus. Am Morgen haben wir uns aber trotzdem erst einmal für Räder entschieden und so konnten wir uns auf der bretonischen Halbinseln Quiberon bestens umsehen.

Nach einem aufregenden Zwischenstopp in Rouen, der Hauptstadt der Normandie – diese Stadt war genau das Richtige für eine Übernachtung mit Sightseeing – sind wir am nächsten Morgen weiter in Richtung Bretagne. Die Halbinsel Quiberon und die Küstenstadt Quiberon wird für die nächsten Tage unser zu Hause sein.

Unser bretonisches Traumhaus steht mitten in der Stadt Quiberon, Namensgeberin der Halbinsel und könnte authentischer nicht sein. Eingerichtet im bretonischen Stil, maritim, großzügig und ziemlich gemütlich. In unser Haus könnte locker noch eine kleine Familie mit einziehen und die Lage könnte besser nicht sein. Zum Strand sind es 200 Meter in die eine Richtung und die beste Bäckerei für frisches Baguette und lauwarmes Pain au chocolat liegt auf unserer Straße 200 Meter in die andere Richtung.

Erstes Highlight unserer Fahrradtour war wohl das Château Turpault, das übrigens vor Kurzem noch zum Verkauf stand. Das ziemlich spezielle Wohnhaus wurde 1904 von einem Bretonen erbaut und ist ziemlich beeindruckend, wie es da fast mitten im Meer steht. Es erinnert mich fast ein wenig an das gruselige Schloss vom Filmklassiker „Das letzte Einhorn“. Wisst Ihr was ich meine?

Bei der Fahrradtour sind wir einfach der Küstenstraße gefolgt und im Prinzip einmal um die Halbinsel herumgefahren. Die westliche Seite der Halbinsel Quiberon ist die Côte Sauvage, auch Wilde Küste genannt und die östliche Küste ist die ruhigere Seite zur Baie De Quiberon, erinnert fast ein wenig ans Mittelmeer.


Der Sturm hat in den letzten Tagen an der Westküste ziemlich viele Algen angeschwemmt. Die haben uns aber trotzdem nicht davon abgehalten uns in die Wellen des erfrischenden Atlantik zu stürzen. Einmal durch die Algen an der Küste durch, steht dem Schwimmen nichts mehr im Wege.

Nach unserer täglichen Atlantik-Dosis sind wir dann zurück zum Haus, durch die kleinen Gassen mit den traumhaft schönen Häusern. Im Ferien-Zu-Hause angekommen durften wir dann gleich das nächste Abenteuer erleben. Nachdem sich die vermeintliche „Warmhalte-Platte“ als Fritteuse enttarnt hat, gab es einen lauten Knall, ein bisschen Qualm und einen ordentlichen Kurzschluss. Ein paar Stunden ohne Strom später haben wir dann endlich auch den Strom-Hauptschalter gefunden und konnten weiter kochen. Urlaubsabenteuer, die man nicht vergisst.

Bis bald,

Eure Alexandra

P.S.: Noch mehr Bilder vom 12. Juli könnt Ihr hier bei Draußen nur Kännchen entdecken.

2 thoughts on “12 von 12 im August // Liebesgrüße aus der Bretagne”

  1. Das schaut wirklich alles traumhaft aus!! Und ja, auch mich erinnerte dieses besondere Haus/ Schloss gleich an eine “ Filmkulisse „. Konnte es aber nicht einordnen an was bzw welche genau. Aber jetzt wo du es schreibst….ja, definitiv “ Das letzte Einhorn“!!

    Liebe Grüße und euch noch einen schönen Urlaub!! Yvi

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