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Musik spielt bei uns zu Hause eine ziemlich große Rolle. Wir selbst spielen Instrumente und eigentlich läuft bei uns immer Musik. Gestern hatten wir jetzt ganz besonderen Besuch bei uns zu Hause. Heiko Fänger, Texter, Sänger und „Chef“ hinter „Ingas Garten“ hat uns einen Besuch abgestattet und uns mit seiner eigenen tollen Musik verzaubert.

Vor etwa 5 Jahren habe ich Heiko zum ersten Mal „live“ erlebt. Damals war ich bei einem Fest (für Erwachsene), bei dem er aufgetreten ist. Seine Stimme hat mich total umgehauen und von diesem Tag an, habe ich mir seinen Namen gemerkt. Kurz danach kam auf einmal eine Kinder-CD von ihm auf den Markt und es war klar, dass ich uns diese CD besorgen muss. Ingas Garten Teil 1 war geboren und mit sind Hummelchen, das Pummelchen, Rocky, der Regenwurm oder auch der klopfende Specht in unsere Kinderzimmer und gerne auch ins Auto eingezogen.

Achtung: Ohrwürmer sind vorprogrammiert und nach ein paar Mal Hören, haben die Kinder die Texte bereits drauf und trällern mit.

Nicht schlecht, Herr Specht (klick hier zum Reinhören)

Verstehst du nicht, du kleiner Wicht,
denn ohne Bohr’n find ich mein Futter nicht!
Die dicken Larven unter der Rinde fein,
sollen doch mein Mittagessen sein,
mein allerliebstes Leibgericht – verstehst du nicht?! ….

Rocky, der Regenwurm (klick hier zum Reinhören)

Ich brauch’ kein Augenlicht, im Dunkeln sieht man nix,
da hat der liebe Herrgott sich ’was bei gedacht!
Auch Ohren hab’ ich nicht, die sind nur hinderlich,
zum allerbesten Tunnelgräber hat er mich gemacht.
F

Und jetzt wünsche ich Euch viel Spaß mit dem Interview:

  1. Seit wann gehört die Musik in Dein Leben?

Von Anfang an war das Instrument immer erst einmal meine Stimme. Die erste Erinnerung, die ich habe, ist von einem silbernen Kassettenrecorder, der eine Radiorecorder integriert hatte. Da habe ich immer Hitparade im Radio gehört und die Lieder dann auf Kassette aufgenommen. Aus dieser Zeit sind so Lieder wie: „Words….don´t come easy…“ oder Nummern von Talk Talk oder Trio. Alles was eben damals lief. Ich habe aber nie etwas verstanden, weil ich ja noch kein Englisch konnte. Mitgesungen habe ich aber trotzdem immer, Jahre später konnte ich dann auch verstehen, was ich da überhaupt singe.

Als ich dann irgendwann auf Gitarre diese Lieder nachspielen wollte, wusste ich schon immer, wie das geht. Singen war für mich sowieso nie etwas Besonderes. Dann wurde ich eines Tages von Freunden gefragt, ob ich nicht mit in deren Band singen wollte, weil ich so eine besondere volle Stimme hätte. „Klar“, habe ich gesagt und mein erstes Castinglied war dann „The Unforgiven“ von Metallica. Das habe ich bei denen im Proberaum vorgesungen und dann hatte ich den Job. Zu der Zeit war ich 15 Jahre alt und das war meine allererste Band. Ich habe zwar krumm und schief gesungen, aber das mit Vollgas. Danach habe ich mir dann autodidaktisch Gitarre beigebracht, habe dann auch direkt mit 16 mein erstes eigenes Lied geschrieben. Das hatte vier Akkorde. Und dann habe ich mit 17 Jahren Gesangsunterricht genommen. Seitdem habe ich in zahlreichen Bands gesungen bis ich meinen eigenen Weg eingeschlagen habe.

2. Welche Idee steckt hinter „Ingas Garten“? Und gibt es ihn wirklich, „Ingas Garten“?

Inga, meine Tochter war gerade 3 Monate alt, also Ende 2014. Wir haben am Stadtrand mit viel Grün und Garten gewohnt. Und da saß ich abends oft draußen auf dem Balkon und dachte mir: Als Musikerpapa solltest Du Deinem Kind doch eigentlich auch ein eigenes Kinderlied schreiben. Und das war Flappy, die Fledermaus. Dieses Lied ist das Samenkorn von Ingas Garten. Zu der Zeit war noch keine Rede davon „mehr“ daraus zu machen. Nur, dass Inga ihr eigenes kleines Kinderlied hat. Und über die Fledermaus habe ich geschrieben, weil ich sie abends auf dem Balkon bei uns im Garten immer beobachten konnte. Und die meisten Tiere von Ingas Garten Teil 1 wohnen bei uns zu Hause im Garten: Igel, Eichhörnchen, Specht, Regenwurm, Hummel, Fledermaus, Schmetterling, alle sind sie bei uns im Garten.

Ja, so ist es in mir explodiert und ich habe manchmal an einem Tag zwei Lieder geschrieben. So ist Ingas Garten entstanden und in dem Sinne gibt es ihn auch.

Leander Salamander ist z.B. in nur 15 Minuten entstanden. Als ich dann angefangen habe mehrere Lieder zu schreiben, habe ich immer aufgepasst, dass ich in den Liedern keinen Blödsinn erzähle. Das war auch ein Gedanke von mir. Mir gefielen so wenige Kinderlieder als Inga klein war. Kinder haben doch einen Schwamm im Kopf. Warum sollen wir den nicht mit Wissen füllen? So lernen Menschen einfach. Wenn sie die Lieder schon mitsingen, sollen sie bitte auch was Vernünftiges wiederholen und ich habe recherchiert was die einzelnen Tiere bei Ingas Garten ausmacht. Aber nicht mit dem erhobenen Zeigefinger.

Sinnreiche Kinderlieder mit ökologischem Bildungsansatz, das ist mein Wunsch. Ingas Garten soll zukunftsgerichtete Hoffnung sein für die Kinder.

Dennoch möchte ich nicht nur das Schöne für die Kinder in meinen Lieder beschreiben. So schreibe ich z.B. auf der ersten Platte über die Schnecke und über den Igel. In dem einen Lied freundet man sich mit der arg verhassten Schnecke an und tendiert dazu, dass sie ja doch eigentlich ganz süß ist und im nächsten Lied kommt der Igel daher und singt davon, dass er am liebsten Schnecken frisst. Also er frisst „Deinen gerade lieb gewonnenen Freund, die Schnecke“. Ich finde einfach, es gibt kein Thema, das für Kinder zu schwer ist. Ich hoffe immer, dass Eltern, die die Musik hören, meine eingearbeitete „Metaebene“ erkennen. Die Ebene, die die Kinder nicht verstehen, aber die Eltern.

3. Was passiert mit den Kindern in Deinem Publikum, wenn sie Deine Musik hören?

Also, ursprünglich komme ich ja aus der Erwachsenen-Unterhaltung. Und die Musik bei einem Auftritt ist tatsächlich nur das „Fett“ als tragende Masse. Kinder sind immer erst einmal fasziniert, was da aus dem Kasten rauskommt, die ich spiele. Die Kombination aus Gesang und Gitarre. Kindern tauen viel leichter und schneller auf als Erwachsene, in kürzester Zeit lassen sie sich in eine andere Welt entführen. Wenn Du mir Kinder für 5 Minuten überlässt, bekomme ich sie nach spätestens 2 Minuten dazu zu mit zu tanzen, zu schreien und zu lachen. Das funktioniert bei Erwachsenen leider nicht mehr so schnell. Kinder schenken mir ihre Begeisterung. Alle machen mit. Jeder für sich und doch irgendwie zusammen. Die totale Energie. Auf meinen Konzerte sitzt kein Kind auf einem Stuhl. Kinder sollen Liegen, Stehen oder jeder so wie er es gerade braucht, nur nicht sitzen.

Deswegen haben wir immer eine Freifläche vor der Bühne.


4. Verrätst Du uns Dein persönliches Lieblingslied?

Theoretisch spielen die Lieder alle unterschiedliche Stimmungen wieder. Der Waschbär z.B. ist DIE Tanz- und Abgehnummer für alle. Das ist das älteste Lied, das eine Choreografie hat. Es gibt den Waschbärtanz, den machen wir immer in jeder Kita. Leander der Eremit widerum ist ein sehr melancholisches Lied und ist 100 % Heiko. Trotzdem lieben es die Kinder, weil Melancholie nicht Traurigkeit ist. Melancholie ist der Sonnenuntergang.

Leander Salamander ist eins meiner absoluten Favoriten. Ich fange jeden Auftritt mit diesem Lied an.

Und meistens packe ich dann als zweites einen Rocksong, wie den Waschbären, Rocky der Regenwurm oder die Spinnendisco. Da gibt es dann eine Choreografie dazu, die ich den Kindern schnell erklären kann.

Auf der neuen Platte Ingas Garten 2 ist mein absoluter Favorit Papa Bär, das ist eine Widmung an meine Familie. Ich bekomme immer direkt einen Kloß in den Hals, wenn ich das singe. Das sind so tolle Gefühle, weil meine Tochter Inga auf der 2. Platte das erste Mal mitgesungen hat. Und wenn ich ihre Stimme dann höre, berührt mich das sehr. Papa Bär habe ich für alle Papas unter uns geschrieben, weil wir Papas einfach oft nicht da sind.

Und bei den Bären geht das noch einen Schritt weiter. Die Väter machen zwar die Babies, aber die Mamas ziehen sie dann größtenteils ganz alleine auf.

Papa Bär, tanz mit mir ist deswegen ausschließlich geschrieben, um mit dem Papa zu tanzen und was zu machen.

Und deswegen habe ich kein eigenes Lieblingslied, das sind einfach verschiedene Elemente, die mich berühren.

5. Erzähle uns doch bitte von Deinen Zukunftsprojekten, lieber Heiko.

Wir arbeiten gerade an der 3. Platte. Die ersten 8 Titel sind so gut wie fertig von Joshas Ozean. Das wird die nächste CD-Reihe aus unserem Hause sein. Josha ist mein Sohn und gerade drei Jahre alt geworden. Voraussichtliches Erscheinungsdatum soll Ostermontag 2020 sein.

Unser großes Oster-Event, das in diesem Jahr noch vor uns liegt ist am Ostermontag, 22.04.2019 in Heiden auf der Freilichtbühne.

Eine Open-Air-Premiere, mitten im Wald mit zwei Shows an diesem Tag. Zwischen den Shows gibt es ein extra Rahmenprogramm für die Kinder mit großer Wald-Rallye und Kinderschminken. Karten gibt es im Vorverkauf z.B. bei uns im Online-Shop (klick hier).


6. Als abschließende Frage würde mich noch interessieren, was Du Dir selbst und Deinem Familienprojekt Ingas Garten für die Zukunft wünscht.

Mein Wunsch ist es auf jeden Fall im ganzen deutschsprachigen Raum mit meinem Liedern bekannt zu werden und irgendwann einmal genauso vertreten zu sein wie z.B. die Kinderlieder von Zukowski, Jöcker, Reinhard Horn oder Volker Rosin. Ich habe derzeit noch Amöben-Status und die sind auf Dinosaurier-Status.

Ein großes Musical könnte ich mir auch noch gut mit Ingas Garten vorstellen. Die Basis davon haben wir ja schon.

Vielen Dank, lieber Heiko für das tolle Gespräch, Deinen Besuch und Deine große Leidenschaft zur Musik.



*********Gewinnt die CD von Ingas Garten Teil 1 *********

Kommen wir jetzt zu Euch. Ich darf gleich 3 Exemplare von Ingas Garten Teil 1 an Euch verlosen und freue mich total Euren Kindern diese zauberhaften Ohrwürmer zu verpassen.

Herzlichen Glückwunsch

  • Jacqueline Kleine-Büning
  • Stephanie Bäcker
  • Bianca Tänzer

Teilnahmebedinungen:

1) Hinterlasst uns bitte hier oder unter dem entsprechenden Post bei Facebook einen kurzen Kommentar.

2) Wenn Ihr es nicht schon seid, dann werdet doch bitte Fan von Reges Leben (klick hier) bei Facebook und/oder Instagram (hier). Auch Heiko Fänger mit Ingas Garten freut sich bestimmt über neue Freunde auf Facebook (klick hier) oder Instagram (klick hier).

3) Falls Ihr auf Facebook seid, markiert bitte 2 Freunde, die sich ebenfalls sehr über tolle neue Kinderlieder freuen wie Ihr und wenn Ihr Lust habt, freuen wir uns natürlich sehr über das Teilen des Gewinnspiels.

Teilnahmeberechtigt sind alle volljährigen Personen.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und wir verlosen 3x die CD Ingas Garten Teil 1.

Eine Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen.

Teilnahmeschluss ist der 17. April 2019 um 20:00 Uhr.

Toi Toi Toi,

Eure Alexandra

13 thoughts on “Interview mit Heiko Fänger // Ingas Garten bei uns zu Hause // Verlosung”

  1. Wir haben hier bei uns auch einen ähnlichen Sänger, der ganz tolle Kinderlieder macht und unsere Mäuse und wir lieben ihn. Daher habe ich sie deine Ausschnitte hier und auf Instagram anhören lassen. Und es war, wie ich gedacht habe. Sie waren sofort begeistert und wollten mehr davon hören. Wir würden uns also riesig über eine CD freuen. Vielen Dank für den tollen Tipp. Ohne dich hätten wir diesen Künstler nie kennengelernt.

  2. Ich bin durch Zufall über Deine Seite und das Interview gestolpert.
    Jetzt bin ich total angefixt und würde mich riesig über eine CD freuen, die käme bei unseren beiden mit Sicherheit super an.
    Vielen Dank!!

  3. Das klingt toll! Wir würden uns seht über neue Ohrwürmer freuen! Gerade jetzt, wo die Gartensaison wieder durchstartet!
    Liebe Grüße Hanna

  4. Oh, wir würden uns ja so so freuen über so eine Cd! Hört sich ganz prima an! Ich hüpfe für meine 3 Kinder und mich in den Lostopf, vielleicht haben wir ja Glück, Danke!

  5. Das hört sich richtig toll an! Musik wird hier geliebt und die CD würde bestimmt so lange rauf und runter laufen bis alles auswendig gesungen werden kann 😉

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