„Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.“ {Heinrich Heine}

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Auch wenn der März nach Frühling, Sonnenschein und Tatendrang schreit. Ein gutes Buch können und sollten wir doch immer zur Hand nehmen und so möchte ich Euch gerne unsere aktuellen Lieblingsbücher gerne kurz vorstellen.

Vielleicht ist ja das ein oder andere dabei, das Euch auch gefällt und fesselt.*

Pippa und Pelle feiern Geburtstag*

Aus der bezaubernden „Pippa und Pelle“-Reihe ist ein neues Buch erschienen. Pippa und Pelle feiern Geburtstag und es gibt natürlich Kuchen. Auch in diesem neuen Band jongliert Daniela Drescher wieder bewundernswert mit Wörtern und reimt eine wundervolle Geschichte.

Wir sind ganz große Pippa und Pelle-Fans. Die Geschichten sind kurzlebig, die Kinder können sie sogar mitsprechen und dank der handlichen Form, nehmen wir sie auch gerne mit auf Reisen oder einfach so mit in die Handtasche.

Außerdem erschienen in dieser Reihe:

Wie sagt man eigentlich: Ich liebe Dich*

Ein Bilderbuch zum Vorlesen, in das ich mich direkt verknallt habe. Bei einer Freundin zum ersten Mal gelesen und ich musste es direkt selber haben.

Roberto ist verliebt in das allerschönste Mädchen der Welt. Isabella heißt sie und er weiß einfach nicht, wie er ihr am besten sagen soll, was er für sie empfindet. Ein Gefühl, dass wir wahrscheinlich alle kennen. Wer hatte das Problem noch nicht in jemanden verliebt zu sein und zu überlegen, wie man es am besten sagt.

Roberto sammelt den ganzen Sommer über Schmetterlinge, weil Isabella sie so sehr mag. Er überlegt und überlegt. Soll er es für Isabella auf einen Zettel schreiben oder sogar auf den Mond, dass er sie liebt?

Doch müssen es immer Worte sein, die unsere Liebe beschreiben? Sind es nicht vielmehr die Taten, die einen beeindrucken und Liebe ausdrücken können? Ja, so ist es. Schon die kleinsten Leser begreifen, dass die zahlreichen Schmetterlinge für Isabella so viel mehr wert sind als drei Worte.

Eine hinreißende und herzerwärmende Geschichte mit ganz tollen Illustrationen für Klein und Groß.

Das ist Waldorfschule: Sieben Kernpunkte einer lebendigen Pädagogik*

Ich weiß, dass das Thema „Waldorfschule“ für viele von Euch mindestens genauso spannend ist wie für mich. Seitdem wir nun tatsächlich eine Waldorfschule besuchen dürfen, tauche ich immer noch weiter ein in die Materie der Waldorf-Pädagogik.

Gerade ganz frisch ist ein Sachbuch im Verlag Freies Geistesleben zu diesem Thema erschienen. In „Das ist Waldorfschule: Sieben Kernpunkte einer lebendigen Pädagogik“ erzählt Wolfgang Held von der heutigen Waldorfschule und geht auf die sieben zentralen Anliegen der Waldorfpädagogik in anschaulicher und verständlicherweise Weise ein.

Held beginnt mit einer kleinen Einleitung was Bildung heute ausmacht und wie unterschiedlich Bildung heute insbesondere in Bezug auf die Digitalisierung und Nutzung von Handys und Apps die Bildung im Vergleich zu vor ein paar Jahren ist. Sehr Vieles hat sich verändert, unser Leben ist viel komplexer und schnelllebiger geworden und genau deshalb ist es immer noch so grundlegend wichtig, dass die Waldorfschulen den Mensch und den einzelnen Schüler sehen und was das angeht ein Stückchen gegen die Digitalsierungswelle schwimmen. Waldorfpädagogik ist eine Pädagogik mit Herz. Sie arrangiert sich mit den vielen Widersprüchen der heutigen Zeit und hält immer noch Blick für das Wesentliche.

Im nächsten großen Teil des Sachbuches geht Held dann genauer auf die sieben Kernpunkte der Waldorfpädagogik ein:

  • 1) Es geht um den ganzen Menschen
  • 2) Er ist einzigartig …
  • 3) … und kommt vom Himmel …
  • 4) … und sucht die ganze Gemeinschaft …
  • 5) … und findet über den Kopf zum Herzen und zur Hand …
  • 6) … und schließt Partnerschaft mit der Zeit …
  • 7) … und sucht den Menschen, um Mensch zu werden.

Die abschließenden 80 Seiten finde ich ganz besonders schön. Wolfgang Held hat während seiner Buchrecherche deutschlandweit verschiedene Waldorfschulen besucht und fasst seine einzigartigen Eindrücke der unterschiedlichen Klassen, Schüler und Lehrer in einem Reisebericht zusammen .

„Es gibt eben nicht „die“ Waldorfpädagogik, sondern es gibt etwa vierzigtausend Waldorflehrerinnen und -lehrer weltweit.“

Und genau das ist das Schöne an der Waldorfschule. Jeder Lehrer darf seinen ganz eigenen Stil und seine ganz eigene „Handschrift“ verewigen. Das Wichtigste ist aber am Ende, dass alle Lehrer, denen Held begegnet ist, ihren Schülern im Unterricht auf Augenhöhe und in gleicher Würde begegnen.

Für mich als Mama von zwei Waldorf-Schulkindern ist dieser Einblick in die 12 unterschiedlichen Schulen und auf die 12 unterschiedlichen Lehrerprofile total spannend, interessant und beruhigend zugleich. Jeder Bericht für sich imponiert mir und zeigt mir, dass ich mit der Entscheidung unsere Kinder zur Waldorfschule zu schicken, alles richtig gemacht habe.

Dieses Buch kann ich wirklich jedem empfehlen, der sich entweder mit dem Gedanken Waldorfpädagoigk gerade erst anfreundet, aber auch dem alten Waldorf-Hasen, der vielleicht selbst schon Waldorfschüler vor vielen Jahren war.


Bienen*


Für alle Bienen- und Insektenfreunde unter Euch. Ob Klein ob Groß. Dieses Buch müsst Ihr einfach haben.

So viele Antworten, die uns über die Bienen beantwortet werden und die ich nicht ansatzweise gewusst hätte. Wisst Ihr z.B. was es mit dem Bienentanz auf sich hat oder dass es die Bienen schon zur Zeit der Dinosaurier gab?

Die fantastischen Zeichnungen fesselten uns von Beginn an und sind unglaublich detailreich. Gerade jetzt zum Anfang des Frühlings finde ich dasBuch eine total schöne Idee zum Verschenken und zum Vertiefen in die Thematik. Das Buch ist irgendwas zwischen Sach- und Bilderbuch, aber gewiss kein Buch für nur eine Saison. Das Buch Bienen ist etwas für ewig und das Buch spricht jedes Alter an.

Zum Einstieg für kleine und große Bienenfreunde und solche, die es bereits sind, ein absolutes Highlight.

Habt eine schöne Zeit und genießt die bald kommenden ersten Tage im Frühling.

Eure Alexandra

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