Klingt jetzt vielleicht total verrückt, aber unsere Kinder haben alle eine Vorliebe für Mathematik. Es macht ihnen Spaß zu rechnen und sie möchten kleine Aufgaben ständig in unseren Alltag mit einbauen. Das geht beim Großen los und hört auch bei Theresa noch nicht auf. Sie übt sich sogar schon mit ihren vier Jahren in kleinen Rechnungen und fragt mich ständig nach neuen Aufgaben (nicht, dass Ihr noch denkt, was für eine „Übermutter“ – überhaupt nicht ;-). Wenn es von den Kindern selbst kommt, finde ich, darf die Leidenschaft ruhig gefördert werden.)

Ein super Zeitvertreib und Spaß für Zwischendurch (egal ob Vorschüler oder bereits schon in der Schule). Gerade in den letzten Tagen als die Kinder gesundheitlich ein wenig angeschlagen waren, haben wir uns einen Spaß daraus gemacht und einen kleinen Wettbewerb gestartet.

Die Kinder haben je nach Alter und Wissen von mir eine Pappe mit Zahlen (Antworten) bekommen und durften dann die Aufgaben, die ich auf Post Its vorbereitet habe, auf die jeweiligen Antworten kleben.

Da Theresa ja noch gar nicht in der Schule ist und Charlotte gerade erst mit Rechnen begonnen hat, handelt es sich natürlich größtenteils um leichte Aufgaben wie:

6 + 3 oder

6 + 6 oder auch

10 + 5



Charlotte hat dann später auf eigenen Wunsch noch eine extra Mathe-Pappe mit kleinen Multiplikations-Aufgaben bekommen. Das hat sie natürlich etwas mehr gefordert, aber hat ihr auch total Spaß gemacht, weil sie sich z.B. herleiten konnte, dass sich das Ergebnis „24“ aus 4*6 zusammensetzte, indem sie erst auf der Additions-Pappe 6 + 6 gerechnet hat, dann hat sie festgestellt, dass 6 + 6 ja nichts anderes als 2*6 ist und die 12 verdoppelt ergibt eben „24“.

Das ist jetzt nur ein Beispiel. Die Aufgaben könnt Ihr Euch selber überlegen und je nach Leistungsstand Eurer Kinder setzen. Wichtig ist, dass sie auch Spaß bei der Sache haben und gerne ein bisschen tüfteln. Dann kommt der Rest von ganz alleine.

Probiert es einfach mal aus und Ihr werdet sehen, was so ein bisschen Interaktion beim Lernen schon bewirken kann. Manchmal hilft es auch schon einfach einmal nicht beim Lernen am Schreibtisch zu sitzen sondern ganz woanders zu Üben.

Viel Spaß mit dieser kleinen Aufgabe,

Eure Alexandra


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