Gestern trafen wir uns erneut zur Ausbildung der Naturtrainer vom NABU und haben beim gemeinsamen Treffen alles über Tierspuren, Fährten und das Geläuft erfahren. Ein tolles Thema, wie ich finde und gerade jetzt im Winter ein richtiges Abenteuer nicht nur für die Kinder.

Würdet Ihr viele Spuren erkennen? Oder könntet Ihr eine Fährte direkt zuordnen? Ich fand das ziemlich schwierig, den Fuchs allerdings habe ich erkannt. Dennoch haben wir uns erst einmal einen Überblick verschafft und die Spuren in Kategorien eingeteilt.

Außerdem haben wir gelernt, wie wir Fährten und Tierspuren einfach mit nach Hause nehmen können. Das klappt ganz leicht und für die Kinder ist es ein riesen Erlebnis. Nehmt einfach mal an, Ihr geht im Wald spazieren, entdeckt eine richtig tolle Spur und wisst auf Anhieb nicht, von welchem Tier die Spur wohl ist. Wie wäre es da, wenn wir die Spur einfach mit nach Hause nehmen? Klingt gut, oder?

Dann solltet Ihr Folgendes im Rucksack bereithalten:

  • ein Päckchen Modellgips (zum Beispiel klick hier)
  • eine Glasflasche mit Wasser
  • eine leere Flasche mit Verschluss
  • großer Pinsel
  • einen Streifen Pappe
  • Büroklammern

Wir haben zum Üben keine echten Tierspuren verwendet sondern haben die Tierspuren vom Dachs und vom Bussard einfach mithilfe eines 3D-Fährtenstempels in den Matsch und auch in den Sand gedrückt.




Die Anschauung ist wirklich genial und lebensecht. Die Fährten haben wir dann mithilfe unseres Papprings abgesteckt und den Gips angerührt/angeschüttelt.

Dazu benötigt Ihr jetzt das Wasser, das Gipspulver und eine extra Flasche zum Schütteln. Haltet Euch an die Anleitung des Herstellers, dann lässt sich der Gips am besten verarbeiten. Der Untergrund darf nicht zu nass sein, Schlamm ist kein Problem.

Ihr dürft ruhig großzügig mit dem Gips umgehen, so lässt er sich auch später gut transportieren.

Je nachdem wie die Witterung bei Euch ist (bei uns war es gestern ziemlich kalt, so dass die Modellage gute 30 Minuten zum Trocknen brauchte. Normalerweise geht das schneller) achtet bitte darauf wann Euer Gips getrocknet ist (seid nicht zu voreilig) und dann greift vorsichtig unter die Fährte drunter und holt Eure eigene Tierspur hervor. Einfach genial. Lasst alles noch ein wenig trocknen und befreit dann Eure ganz eigene Tierspur mit einem Pinsel noch vorsichtig vom Dreck.

Und zum Vor- oder auch Nacharbeiten habe ich auch noch wertvolle Tipps für Euch (Affiliate-Links):

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Also passt gut auf bei Eurem nächsten Spaziergang in Wald und Flur. Vielleicht entdeckt Ihr ja auch eine Tierspur.

Mit dieser Idee nehmen wir mal wieder beim „Grünzeug“ von den Naturkindern teil.

Eure Alexandra

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