Weekending

 

 

Bei uns ist so langsam die Luft raus. Wir freuen uns unglaublich auf die bevorstehenden Sommerferien – auch wenn der Urlaub noch etwas auf sich warten lässt. Nur noch eine Woche Schule und dann heißt es für uns morgens keinen Stress mehr. Die Kinder können sich so viel Zeit lassen wie sie mögen und wir werden bestimmt auch das ein oder andere Mal den Kindergarten schwänzen, bis dort auch die Sommerferien eingeläutet werden.

 

 

Freitag:

 

Bevor das letzte Wochenende vor den Ferien aber so richtig starten konnte, hatten Charlotti und ich noch einen Job zu erfüllen. Das Abzeichen vom Seepferdchen gehört natürlich auf den Badeanzug und nicht in den Ausweis. Ist klar. Und organisiert wie ich bin – nicht 😉 – haben wir das auch noch kurz vor dem Ins-Bett-Gehen zusammen erledigt.

 

 

 

 

 

 

 

Samstag:

 

 

Der Samstag Morgen begann recht früh mit einem aufgeweckten Johann im Bett und einer Theresa am Herd. Nachdem unsere zwei Kleinen nicht mehr schlafen konnten, haben wir für die Übrigen den Tisch gedeckt und Rührei gekocht.

 

 

Johanns liebste Beschäftigung in den frühen Morgenstunden ist es sich die Fotos über unserem Bett anzusehen und aufzuzählen, wen er alles erkennt. In der Zwischenzeit hoffe ich immer nochmal ein wenig die Augen zumachen zu können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Rest des Nachmittags haben wir damit zugetragen einfach nichts zu tun. Also, irgendwas gibt es ja immer und jeder sucht sich irgendwie seinen „Job“. Aber es war ziemlich entspannt und gemütlich. Während Charlotti sich den Webrahmen geschnappt hat, habe ich für den Abend und unseren Besuch und uns eine leckere Guacamole zubereitet. Warum in alles in der Welt stehe ich gerade so auf Avocado? Fragt mich nicht. Ich könnte mich hineinsetzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag:

 

 

Der Sonntag war dann am Ende doch ganz schön wuselig, wenn auch gar nicht so geplant. Doch er verging tatsächlich wie im Flug und Max Power hat gerade im Bett ganz traurig festgestellt, dass Tage, die toll sind, einfach viel zu schnell zu Ende gehen. Das stimmt wohl.

 

 

 

Begonnen haben wir den Tag mit einem leckeren gesunden Frühstück und den ersten eigenen Brombeeren. Das kommt mir so früh mit der Brombeer-Ernte vor. Oder? War das nicht sonst immer erst im August?

 

 

Nach dem Frühstück warteten die Kinder im Garten auf Max besten Freund, der uns den ganzen Tag über besuchen kam. Die Jungs haben eine so innige Freundschaft. Das ist wirklich unglaublich und ich bin total froh, dass sie in den Sommerferien die Möglichkeit haben, sich wieder öfter zu sehen.

 

 

 

 

 

 

Vor dem Mittagessen haben die Kinder dann alle schon einmal ihre Stöcke für das Stockbrot am Abend vorbereitet. Das lasse ich die Großen schon ganz alleine machen. Ich weiß, dass sie mit dem Messer umgehen können und Respekt vor der Gefahr haben. Max, sein bester Freund und Charlotte haben für uns alle die Stockbrot-Äste fertiggeschnitzt.

 

 

 

 

 

Nach dem Mittagessen sind wir dann alle zusammen zum Sommerfest der Kinderklinik in Bottrop gefahren. Das ist mittlerweile Tradition und ich hatte den Eindruck heute die halbe Stadt dort getroffen zu haben. Für die Kinderklinik freut mich das riesig. Es scheint ein voller Erfolg gewesen zu sein. Die Kinder haben sich auf jeden Fall ordentlich auspowern können.

 

 

Ach ja, und Zuckerwatte für uns gab es auch :-).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie lange ich schon keine Zuckerwatte mehr gegessen habe. Da wurden Kirmes-Kindheitserinnerungen wach. Hach……

 

 

Zu Hause wieder angekommen haben wir Mädels uns um den Stockbrotteig gekümmert und die Jungs ums Feuer. Die klassische Arbeitsteilung eben.

 

 

 

 

 

 

Übrigens: wenn es mal schnell gehen muss und Ihr keine frische Hefe mehr im Haus habt. Mit dem folgenden Rezept, das ich bei Meine Svenja entdeckt habe, gelingt der Teig im Nu.

 

 

Stockbrotteig (ohne Hefe):

 

  • 400 Gramm Mehl (wir verwenden 300 Gramm Dinkel- und 100 Gramm Vollkornmehl)
  • 1/2 TL Salz
  • 2 TL Backpulver und
  • 50 Gramm Butter

Das alles zu einem bröseligen Teig verkneten und dann noch 150 ml Milch dazu. Kurz stehen lassen. Fertig.

 

 

 

 

 

 

 

 

Charlotti unsere Ulknudel musste mal wieder Quatsch machen ;-).

 

 

Am Ende des Tages waren wir aber alle ziemlich ko und glücklich erschöpft. Darum verschwinde ich jetzt ganz schnell ins Bett und wünsche Euch eine gute Nacht,

 

 

Eure Alexandra

 

 

P.S.: Noch mehr Wochenenden in Bildern gibt es wie immer bei Geborgen Wachsen.

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