Weekending

 

Ist das zu glauben. Wenn das in diesem Tempo so weitergeht, stehen wir ganz schnell mit beiden Beinen im Frühling. Das war schon wieder das letzte Wochenende im Januar. Und seit vielen Tagen haben wir an diesem Wochenende gemerkt, dass die Temperaturen wieder steigen, die Luft etwas wärmer wird und die Tage wieder länger sind.

 

Das Gute, auch an den letzten kalten Tagen, war, dass es immer sonnig war. Darum sind wir auch trotz der Kälte ständig draußen gewesen. Wir haben die Häschen in ihrem neuen größeren Gehege beim Spielen zugesehen, haben Fangen und Verstecken gespielt.

 

Freitag

 

Die Kinder hatten jeden Tag Besuch und ich kam dazu mein Waffeleisen auf Hochtouren zu bringen.

Fangen wir aber Freitag an, denn der Freitag zählt für mich, auch wenn er offiziell noch ein Arbeitstag ist, inoffiziell bereits zum Wochenende. Ich war mal wieder im allertollsten Sozialkaufhaus der Stadt, in dem ich eigentlich immer, wenn ich dort bin, ganz wunderbare Schätze finde.

So auch an diesem Freitag. Unabhängig von zwei richtig tollen alten Janosch-Büchern und ein wenig Wolle, bin ich über eine alte Märchen-Kiste gestolpert. Eine Spielzeugkiste, die ich nicht mehr gehen lassen wollte. Eine Nacht habe ich noch drüber geschlafen, aber dann durfte sie bei uns einziehen. Und was soll ich sagen? Sie gehört einfach in dieses Haus.

 

 

Unsere Märchen-Kiste wurde von den Kindern sofort in Beschlag genommen und eine Menge Spielzeug findet jetzt seinen Platz in ihr. Bei Second-Hand-Möbeln finde ich immer spannend, das diese Teile bereits bei anderen Menschen gelebt haben. Was wohl schon alles in dieser Spielzeugkiste gesteckt hat?

 

 

Samstag

Am Samstag haben wir erst einmal ganz in Ruhe gefrühstückt. Der Schwimmkurs fiel aus und dann sind wir an die frische Luft gegangen.

 

Die Häschen haben seit ein paar Tagen ein viel größeres Gehege und sind total happy, schlagen Haken in der Luft und jagen durch die Gegend. Theresa kümmert sich ganz rührend. Am liebsten füttert sie ihre kleinen Häschen mit Möhrengrün.

 

Vor dem Mittag habe ich Charlotte noch ihr neues Freundebuch für den Kindergarten gegeben. Zugegebenermaßen, ja, es ist anders als normale Freundbücher. Aber ich finde es richtig toll. Ich wollte kein „gewöhnliches“ Buch, das alle haben mit Pferden, Feen oder Prinzessinnen. Ein Freundebuch, das zu uns passt, habe ich gesucht. Und ich habe es gefunden, bei Frau Ottilie. Falls Ihr auch einmal auf der Suche nach besonderen Illustrationen auf Postern, Karten, Magneten oder Kalendern seid, dann schaut unbedingt einmal bei Ihr vorbei (- nicht gesponsored -).

 

Nach dem Mittag kam dann Max Powers Freund aus der Schule vorbei. Doch er kam nicht alleine. Er hat noch jemanden mitgebracht. Emil, das Klassenmaskottchen. Die Klasse der Beiden hat ein kleines Erdmännchen als Maskottchen und jedes Wochenende darf es bei einem anderen Kind aus der Klasse schlafen. An diesem Wochenende begleitet es den Freund von Max überall hin. Und die leckeren Waffeln probieren durfte Emil natürlich auch. Ich glaube, dass sie ihm geschmeckt haben.

 

 

Am Ende des Tages wollten die Beiden nämlich gar nicht mehr nach Hause gehen ;-).

 

Sonntag

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück (die Kinder haben uns tatsächlich am Samstag und am Sonntag bis 6:30 Uhr (aus)schlafen lassen – eine kleine Sensation :-)), ging es für alle zusammen in die Badewanne.

 

 

Nachdem wir den entstandenen See im Badezimmer wieder aufgewischt haben, gab es eine kleine kreative Phase bei uns. Die Kinder haben richtig tolle Bilder gestaltet, die ich Euch in den nächsten Tagen gerne zeigen werde.

 

Am Nachmittag wurde Charlotte von ihrem Patenonkel abgeholt und durfte das erste Mal in ihrem Leben einen Kinofilm anschauen. Wir waren gespannt, ob sie überhaupt solange durchhält. Aber der Film Vaiana von Disney hat sie offenbar total gefesselt.

Sie war richtig begeistert. Ich bin mir sicher, dass aber auch das Popcorn und die Fanta, was es ja auch nicht jeden Tag bei uns gibt, sein Übriges dazugetan haben.

 

Jetzt zeige ich Dir noch ein bisschen von der wunderschönen Ausstellung Wunder der Natur im Gasometer Oberhausen.

 

 

Wir Übrigen plus der beste Freund von Max Power haben den Nachmittag in der aktuellen Ausstellung des Gasometer Oberhausen verbracht. In der aktuellen Ausstellung Wunder der Natur werden zahlreiche Bilder von Pflanzen und Lebewesen in den außergewöhlichsten Situationen gezeigt. Äußerst bewegend und empfehlenswert. Ein Besuch ganz oben auf dem Gasometer durfte natürlich nicht fehlen. Wir waren gerade noch rechtzeitig, bevor die Sonne unterging. Atemberaubend.

 

 

 

Das Highlight war wohl die 20 Meter große Erdskulputur, die im Inneren des Gasometers schwebt. Wir waren, trotz der Kälte im Gasometer, hin und weg. Es gibt zahlreiche Plätze plus Sitzkissen, um unseren blauen Planeten in Ruhe zu bewundern.

 

 

Die Skulptur ist beleuchtet und dreht sich langsam, so dass sie einfach (insbesondere für die Kleinen) verblüffend echt ausschaut. Wir waren alle ziemlich beeindruckt.

 

Draußen auf dem Gipfel des Gasometers hatten wir noch eine beeindruckende Sicht über das Ruhrgebiet. Es war klar und eisig. Du kannst entweder mit dem Fahrstuhl nach oben fahren oder aber die zahlreichen Treppen in Kauf nehmen und hast gleichzeitig Dein Sportprogramm absolviert.

 

 

 

 

 

Ganz sicher wurden wir heute belohnt. Wir hatten einen richtig aufregenden und gelungenen Sonntag.

 

Dankbar und glücklich fallen wir jetzt ins Bett.

Habt einen schönen Sonntag Abend,

Eure Alex

 

 

P.S.: Noch mehr Wochenenden in Bildern könnt Ihr auf dem Blog Geborgen Wachsen anschauen.

One thought on “Unser Wochenende in Bildern plus Ausstellung Wunder der Natur”

  1. Hallo Alex!
    Genau die gleiche Märchenhafte haben wir auch zu Hause. Sie gehörte als Kind meinem Mann. Bei uns befinden sich jetzt die Kinderschuhe darin und sie steht im Flur. Ich liebe sie und hoffe, dass sie uns noch lange erhalten bleibt.
    LG, Vanessa
    Instergram: mavalalile

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