Urlaubsbericht Teil II

Burg Falkenstein und Quedlinburg

 

 

 

Wie Ihr ja wisst, sind wir alle ziemlich unternehmungslustig. Darum haben wir uns ja auch bereits im Vorfeld wieder einen extra Reiseführer für den Harz mit Kindern besorgt und uns für jeden Tag, einmal mehr und einmal weniger, einen Programmpunkt herausgepickt.

 

Heute beginne ich mit den Highlights der Burg Falkenstein und der einzigartigen Stadt, Quedlinburg. Diese Stadt liegt an der Bode und gehört verdienterweise zum UNESCO Weltkulturerbe.

 

 

Burg Falkenstein

 

 

 

DIe Burg Falkenstein steht im Unterharz und hat für uns den großen Vorteil gehabt, dass sie den gleichen Namen trägt wie das Schloss im Hörspiel von Bibi & Tina.

 

 

 

 

 

Klingt wahrscheinlich jetzt total verrückt, aber auf diese Weise konnten wir den Programmpunkt Burg Falkenstein insbesondere für unsere Mädchen ein wenig spannender gestalten. Max Power ist ja sowieso immer für Burgen und Schlösser zu begeistern, aber als die Mädels gehört haben, dass die Burg „Falkenstein“ heißt, konnten sie es kaum abwarten, hinaufzuwandern.

 

Die Möglichkeit mit einer Bimmelbahn zur Burg hoch gefahren zu werden, besteht auch, das war uns aber zu „einfach“. Leider hatten wir am ersten Tag unseres Urlaubs ziemlich schlechtes Wetter, so dass der Aufstieg, insbesondere mit Theresa und Johann, beschwerlicher war, als wir im Vorfeld dachten. Auf Wanderausflügen haben wir zwar immer die Kraxe dabei, aber wir haben nicht damit gerechnet, dass Theresa auch so schnell aus der Puste kommt. Normalerweise läuft sie problemlos schon lange Strecken mit Lust ganz alleine. Nicht so an diesem Tag, so dass wir Theresa kurzerhand in die Kraxe stecken mussten und Johann kam zu mir.

 

 

 

 

 

 

 

Durch das Wetter wirkte für mich alles noch ein wenig echter und magischer. Der Burghof war ganz verlassen, umso spannender fand ich es in die inneren Räume durchzudringen (mal ganz davon abgesehen, dass es da warm und trocken war). Die alte Küche, die ganzen Schlafräume, das Herrenzimmer, das Fräuleinzimmer (was es alles gab – vielleicht sollten solche Räume auch heute wieder eingeführt werden ;-)? Das Fräuleinzimmer war ziemlich toll.) Es gibt immer viel zu entdecken in so einer alten Burg.

 

 

 

 

 

Da kann man sich das doch lebhaft vorstellen, wie früher in diesen großen Töpfen gerührt wurde, oder? Total spannend. Lustig ist ja immer wieder, dass sich unsere Kinder von keiner, aber auch wirklich keiner Schranke und Abtrennung irritieren lassen. Sie tun wirklich so, als würden sie gar nicht sehen, dass diese Räume nicht betreten werden dürfen oder eben diese alten Schätze nicht angefasst werden dürfen. Hilfe, sag ich Euch. Mein Blick ging immer nur von links nach rechts, von vorne nach hinten, in der Hoffnung, dass nicht irgendetwas durch uns zu Bruch geht. Wir hatten Glück :-).

 

 

 

Auch Falkner gibt es noch auf der Burg Falkenstein.

 

 

 

 

Mittags hatten wir dann richtig Hunger und waren auch ordentlich durchgefroren. Darum wollten wir uns eigentlich direkt über das Restaurant im inneren der Burg her machen. Leider blieb die Küche an diesem Tag auf der Burg Falkenstein kalt, so dass wir erst wieder absteigen mussten, bevor wir zu unserem wohlverdienten Mittagsessen kamen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quedlinburg

 

 

Nach unserer Burgtour hat es uns dann wieder ins Weltliche getrieben. Eine Stadt zum Anfassen, auch wenn sie zum Weltkulturerbe gehört. Nein, im Ernst. Leider leider hatten wir viel zu wenig Zeit und auch nicht mehr so viel Lust ehrlichgesagt, uns alles anzuschauen. Aber mein Tipp: wenn Ihr in der Nähe seid. Fahrt dort hin. Ganz viele kleine individuelle Lädchen warten auf Euch. Wunderschöne alte Häuser, der Dom und und und.

 

 

 

 

 

 

Auch wenn ich mich wiederhole: das Internet ist einfach toll. Über den Blog habe ich eine ganz liebe Mami kennengelernt, die im schönen Städtchen Quedlinburg arbeitet. Und ich finde es immer ganz besonders nett, wenn man in einer fremden Stadt ein Ziel hat. Jemanden, den man „kennt“.

 

Mimi, vielen Dank, dass wir Dich besuchen und kennenlernen durften. Es war uns wirklich ein Vergnügen Dich und Dein ganz besonderes Handwerk näher unter die Lupe nehmen zu dürfen. Die Kinder haben noch nie so nah beim Töpfern daneben gestanden und waren völlig fasziniert wie aus einem braunen Klumpen eine Tasse oder Vase entstehen kann.

 

Wirklich beeindruckend.

 

 

 

 

 

 

Nach dem kleinen Töpfer-Exkurs sind wir noch durch die sympatischen Gassen der Stadt Quedlinburg gelaufen. So lange, bis die Arme von mir und vom Mann einfach nicht mehr konnten und wollten. Immerhin ist das Wetter ein bisschen besser geworden und wir haben kurz überlegt ein Eis essen zu gehen. Dann haben wir uns aber doch für den heißen Kakao entschieden.

 

 

 

 

 

 

 

Wieder in unserem kuscheligen Ferienhaus angekommen, musste ich erst einmal unsere neue Schale und meine neue Tasse bestücken. Kennt Ihr, oder? Alles was neu ist, muss natürlich auch sofort ausprobiert werden.

 

 

 

 

 

In den nächsten Tagen werde ich Euch noch den dritten und letzten Teil unserer Harz-Reise vorstellen. Absoluter Knaller: mit der Brockenbahn hoch auf den Brocken und das bei tollstem Sonnenschein und Schnee. Ein Wintermärchen mitten im Frühjahr.

 

 

Bleibt reiselustig,

Eure Alexandra

One thought on “Urlaub für die ganze Familie im Harz // Unsere Ausflüge”

  1. Hallo Alexandra!

    Auch ich habe zu danken, denn es hat mir so viel Freude gemacht, Euch das Handwerk zu zeigen, denn es ist wirklich ein wahnsinnig Interessantes. Und wie aufmerksam auch alle zugeschaut und gefragt haben, ist einfach auch für mich jedes Mal sehr schön.
    Vielen Dank für den Besuch und mal sehen, vielleicht sehen wir uns ein nächstes Mal in Quedlinburg wieder <3!

    Ganz viele liebe Grüße von Mimi

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