Regen, Tee und ein gutes Buch.

 

Stürmische Herbsttage, an denen die heiße Tasse Tee und ein gutes Buch so richtig gut tun, haben wir in diesem Jahr bestimmt noch so Einige vor uns.

 

Darum freue ich mich Euch heute meine liebsten Bücher-Neuerscheinungen sowohl für uns Mamis als auch für die Kinder vorstellen zu dürfen und bin gespannt wie sie Euch gefallen.

 

 

 

 

Bindung macht stark: Attachment Parenting ganz entspannt im Alltag leben: Fangen wir an mit einem Buch für uns Eltern. Ich sage bewusst Eltern, weil es bei der Bindung zum Kind ja nicht nur um die Mutter-Kind-Bindung geht. Der Papa darf sich gerne mit angesprochen fühlen. In den letzten Jahren hat sich der Mode-Begriff „Attachment-Parenting“ immer stärker verbreitet und jeder will irgendwie dazu gehören bei dieser Welle. Mich persönlich schrecken solche Anhängerschaften für Etwas meistens eher ab. Aber wir können uns ja einfach darauf einigen, dass es um die bedingungslose Liebe und Zuneigung zu unseren Kindern geht. Da sind wir wohl alle einer Meinung. Und wie wir das jetzt nennen wollen, spielt dann auch keine Rolle. Wie sich das im Einzelnen ausdrückt, angefangen beim Stillen, beim möglichen Familienbett bis hin zu den täglichen Schmuseeinheiten zwischen Eltern und Baby/Kind. Wichtig ist, dass es gut tut. Uns als Eltern und vor allem auch unseren Kindern.

 

Im Ratgeber Bindung macht stark: Attachement Parenting ganz entspannt im Alltag leben von Tatje Bartig-Prang geht es um so viel mehr als um Bindung. Neben den Grundelementen wie Stillen, Tragen (inklusive Workshop: Tagebuch richtig Binden), Kuscheln und gemeinsames Schlafen teilt Tatje Bartig-Prang ihr Wissen über Babypflege, Breifreie Kost, Reisen, Betreuung und Vieles mehr mit uns. Ammenmärchen zum Stillen wie „Einige Brustgrößen machen zu wenig Milch.“ oder „Viele Babys vertragen keine Muttermilch.“ klärt sie auf.

 

„Wir verstehen uns auch ohne Worte.“ Ein schöner Leitsatz für Mama und Kind.

Ein wertvoller Ratgeber insbesondere für alle frisch gebackenen Mamis und Papis.

 

Professor Astrokatz Reise durch den Körper: Vor einiger Zeit habe ich Euch bereits Professor Astrokatz vorgestellt. Da ging es um Physik ohne Grenzen klick und all die spannenden Experimente und Extremsituationen des sympatischen Professor Aristrokatz, der in diesem Buch spielend leicht Raum und die Materie verständlich gemacht hat.

 

In der Neuerscheinung von Professor Astrokatz geht es dieses Mal um unseren Körper.  Der schlaue Professor reist mit uns durch die verschiedenen Organe, erklärt den Aufbau unseres Körpers und spricht genauso leicht die Pubertät an und was sich da in unserem Körper alles verändert und warum. Für Kinder in einem tollen großen Format super erläutert und alles andere als langweilig. Hätte es Professor Astrokatz nur schon etwas eher gegeben, er hätte mir sicher bei so mancher Biologie-Stunde zur Seite stehen können.

 

 

Pinocchio: Der beliebte Kinderbuch-Klassiker, den ich noch sehr gut aus meiner eigenen Kindheit kenne, wurde jetzt im Nord Süd Verlag wundervoll neu aufgelegt. Seit 130 Jahren gibt es bereits die Abenteuer von Pinocchio, der Holzpuppe, den der Italiener Carlo Collodi damals ins Leben gerufen hat. Pinocchio ist nicht wie die anderen Jungen. Er wird vom Marionettenschnitzer Gepetto aus einem einfachen Stück Holz geschnitzt und plötzlich lebendig.

 

Auf ganz bezaubernden 176 Seiten dürfen wir Pinocchios Abenteuern folgen. Der Kinderbuchklassiker ist anspruchsvoll und nichts für die ganz Kleinen. Wir lesen ihn gerade mit unseren beiden Großen (8 und 6 Jahre) und es macht riesigen Spaß. Es ist eine wahre Freude das hochwertige Buch in den Händen zu halten. Eingebunden in Halbleinen begleiten ganz tolle Aquarellbilder die Geschichte vom kleinen Pinocchio.

 

 

…manchmal braucht man Gummibärchen: Im letzten Monat frisch erschienen ist dieses Taschenbuch im TRIAS Verlag. Miriam Fuz, dreifach Mama berichtet aus ihrem turbulenten Familienleben. 7 Kapitel kurzweilige und amüsante Kapitel führen uns durch sämtliche Lagen des Familien-Miteinanders. Insbesondere für mich als vierfach Mama auch einmal schön zu lesen, wie es bei anderen so läuft und was Miriam vorschlägt.

 

Aus Kapitel 3: Der Abend mit Kindern: Wie bringst Du allein drei Kinder ins Bett?

Auch wenn sich die Variablen ändern, tut es gut, wenn ich im Hinterkopf noch einen „Plan B“ habe.

 

Kann ich durchaus nachvollziehen. Auch ich habe immer erst einmal einen Masterplan. Der gibt mir Sicherheit und schafft Strukturen. In der Realität kann es dann natürlich von Fall zu Fall komplett anders aussehen.

 

Lasst euch zu dieser Uhrzeit auf keine Diskussionen ein und besteht auch nicht unbedingt auf allen euren Erziehungsprinzipien. Sie haben häufig wirklich keine Energie mehr für irgendetwas, außer zu motzen.

 

Ja, das stimmt wohl :-).

 

Beim abendlichen Insbettbringen mehrerer Kinder geht nichts über Routine.

 

Ganz wichtig und nicht nur im Bereich des Insbettbringens sondern in fast allen anderen Bereichen genauso. Routine und Regelmäßigkeiten schaffen Vertrauen, einen Wiedererkennungswert und Sicherheit für die Kinder. Sie werden automatisch ruhiger, weil sie den Ablauf kennen. Chaos tritt nicht so leicht auf.

 

Aus Kapitel 4: Die alltäglichen Themen: Trotzphase

 

Manchmal hilft einfach nur Singen.“ „Und was passiert dann manchmal? Nach zehn Minuten lautester Klagerei steht er auf und sagt: „Ich fertig weinet“, kommt zu uns und frühstückt in bester Laune. ….Tja, so kann es gehen. Aber – und nun bin ich wieder bei der ungeschönten Wahrheit – in noch viel mehr Fällen hält die schlechte Laune an und keine Strategie der Welt ändert etwas daran.

 

Ohja, in diesen Fällen hilft nur Geduld und Durchhaltevermögen. Das ist bei uns zu Hause genauso. Natürlich sieht oft alles so harmonisch aus und auch wir werden nicht selten gefragt, ob die Kinder immer so lieb sind. Der Schein trügt da ;-). Zu Hause sieht die Welt dann doch noch etwas anders aus und ich bin mir sicher, dass alle Mamis diese Wut- und Trotzphasen kennen.

 

Kurzum: Miriam ist eine liebevolle Mutter und hält zahlreiche Tipps und Tricks für Euch bereit, wenn Ihr mal wieder kurz vorm Verzweifeln seid. Oft beruhigt es auch einfach zu lesen, dass woanders eben auch nicht alles nur eitler Sonnenschein ist.

 

 

Edison: Endlich, die Mäusereihe von Torben Kuhlmann geht in die dritte Runde. Da haben wir schon drauf gewartet. Nach Lindbergh (klick) und Armstrong (klick) begeistert uns Kuhlmann ein weiteres Mal durch seine Fantasie und das Mäuseabenteuer, das er sich dieses Mal ausgedacht hat ist wieder einmal fantastisch.

 

Die Illustrationen sprechen, wie bei den anderen beiden Bücher auch, für sich und mit Edison geht es bei Kuhlmanns dritten Mäuseabenteuer dieses Mal unter Wasser. Das Buch ist definitiv nicht nur für Kinder. Auch wir Eltern haben jedes Mal Spaß am Lesen und meistens haben wir es bereits „heimlich“ durchgelesen, bevor wir es ein zweites Mal mit den Kindern lesen.

 

Diese Bücherreihe kann ich wirklich aus tiefstem Herzen jedem von Euch empfehlen und möchte auch gar nicht zu viel über die Geschichte verraten. Neben der Geschichte erfahren wir auf jeden Fall am Ende auch noch spannende Fakten zu Edison und weiteren Details zur Erfindung des elektrischen Lichts.

 

Torben Kuhlmann ist ein wahrer Meister in seiner Kunst und jedes seiner drei Bücher ist ein Genuss.

 

 

Ich hoffe, dass Euch meine kleine Vorstellung gefallen hat und würde mich freuen, wenn Ihr mir auch einmal Eure aktuellen Bücher in den Kommentaren hinterlasst.

 

Einen herbstlichen Sonntag,

Eure Alexandra

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