Die einen sagen Ruccola, die anderen sagen Rauke. Wie Ihr diesen köstlichen Salat auch immer nennen wollt, er wächst fast das ganze Jahr über bei uns im Garten und wird immer wieder gerne unter die Standard-Blattsalate darunter gemischt, weil er eben ein bisschen geschmackvoller und herber ist.

Aus dem Ruccola lässt sich hervorragend schnell ein köstliches Pesto zubereiten. Die meisten Zutaten haben wir eigentlich immer zu Hause und für ein schnelles Nudelgericht ist das Pesto ruck zuck zubereitet.

Für unser Ruccola-Pesto benötigt Ihr die folgenden Zutaten:

  • 400 Gramm Ruccola
  • 200 Gramm Walnüsse
  • 200 Gramm Parmesan
  • Saft von zwei Bio-Zitronen sowie der Abrieb
  • 200 ml gutes Olivenöl
  • 5 Knoblauch-Zehen
  • Salz und Pfeffer

Fangen wir an mit den Nüssen. Die meisten verwenden wohl Pinienkerne. Das geht natürlich auch. Weil wir aber alle so gerne Walnüsse essen, haben wir diese verwendet. Es passt auch sehr gut zum Ruccola. Die Walnüsse röstet Ihr zunächst in der Pfanne an. So, dass sie ein wenig schmoren, aber bitte nicht schwarz werden.

Parallel wascht Ihr Euren Ruccola, den Ihr entweder gerade aus dem Garten geholt habt oder auf dem Markt oder im Supermarkt. Gut waschen und die dicken Stengel ruhig entfernen.

Anschließend wird der Ruccola zusammen mit den Walnüssen zerschreddert/püriert. Euren Parmesan, falls er am Stück ist, reibt Ihr bitte mit der Reibe ebenso Eure Bio-Zitronen, nachdem Ihr den Saft aufgefangen habt.

Jetzt könnt Ihr den Parmesan, den Zitronensaft, den Abrieb, den Knoblauch und das Olivenöl zu der Ruccolamasse geben und alles gemeinsam weiter pürieren. Eure Küche wird so mediterran duften, dass Ihr denkt, Ihr steht in Italien. Die Masse muss gut miteinander verbunden sein. Dann ist sie bereit zum Abfüllen oder direkt genießen. Über Pizza, über Nudeln, an Salate oder einfach mit einer Tomate zum Brot.

Übrigens unser Pizzateig-Rezept hatte ich an anderer Stelle bereits einmal verbloggt (klick hier). Wir lieben es immer noch und ich kann es Euch nur ans Herz legen.

Für mich gibt es fast nichts Leckeres ;-).

Eure Alexandra

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