Ach, ich sag es ja. Backen, backen, backen, um die Familie bei Laune zu halten. Backen geht einfach immer. Und vor dem Wochenende sowieso. Gestern haben wir den Klassiker aus der Backstube nachgebacken. Einen lecker luftigen und saftigen Mamorkuchen. Puristischer geht es nicht. Aber die einfachsten Dinge sind ja doch einfach die Besten. Dieser Mamorkuchen wird Euch bestimmt genauso begeistern, wie uns. Und auch wenn der Mamorkuchen ein Klassiker ist und einfach puristisch, ganz so einfach gebacken wie ein paar Muffins ist er dann doch wieder nicht. Aber ich kann Euch verraten. Es lohnt sich.

Mamorkuchen, kann ich mich erinnern, mochte ich als Kind immer am liebsten. Da war ich ziemlich wählerisch. Kein Obst, keine Sahne, einfach nur Mamorkuchen. Da bin ich froh, dass unsere Kinder nicht ganz so pingelig sind, wie ich es war, aber essen tun sie ihn trotzdem gerne. Und ich auch immer noch. Ihr auch?

Zutatenliste für einen klassischen Mamorkuchen im Gugelhupf:

  • 350 Gramm Butter
  • 350 Gramm braunen Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 80 Gramm Kakao
  • 80 ml Vollmilch
  • 400 Gramm Dinkelmehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 175 ml Vollmilch
  • Saft von einer halben Zitrone

Die Butter sollte weich sein, bevor Ihr sie in eine Rührschüssel gebt. Die weiche Butter mit 200 Gramm von Eurem braunen Zucker und dem Päckchen Vanillezucker mindestens 3 Minuten gemeinsam aufschlagen. Der Zucker muss sich mit der Butter verbinden. Nach und nach gebt Ihr Eure vier Eier dazu und rührt fleißig weiter. In einer weiteren Schüssel verteilt Ihr den restlichen braunen Zucker (150 Gramm) mit Eurem Kakaopulver und 80 ml Vollmilch. Ebenfalls mindestens 2-3 Minuten gut verrühren, damit sich recht groben Zuckerkristalle mit dem Kakao verbinden können.

In einer dritten Schüssel vermengt Ihr das Dinkelmehl mit dem Backpulver und einer Prise Salz. Verrührt 175 ml Vollmilch mit einer halben Zitrone und gebt abwechselnd die Mehlmischung sowie die Zitronen-/Milchmischung unter das Buttergemisch. Jetzt habt Ihr Euren Grundteig. Von diesem hellen Teig gebt Ihr bereits die Hälfte in Eure Gugelhupf-Form. Achtung: Ich fette und mehle die Form immer reichlich ein, damit der Kuchen sich nach der Backzeit auch prima löst.

Apropos Backzeit. Euren Backofen könnt Ihr bereits auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den restlichen Teig vermischt Ihr nun mit der Kakaomischung und verteilt den jetzt braunen Teig noch auf den Gugelhupf. Nehmt Euch eine Gabel und zieht sie durch beide Teige. So entsteht das klassische Mamorkuchen-Muster. Euer Kuchen darf jetzt in den Ofen hüpfen. Stellt die Eieruhr auf 60 Minuten und beobachtet den Kuchen zwischendurch. Ich habe ihn noch etwa der Hälfte der Zeit eine Schiene heruntergestellt, Ihr könnt aber auch einfach Backpapier oben auf den Kuchen legen, dann wird er nicht zu dunkel. Vor dem Entnehmen des Mamorkuchen macht auf jeden Fall eine Stäbchenprobe und vergewissert Euch, dass der Teig gut durchgebacken ist.

Gebt dem Kuchen noch ein wenig Zeit (auch, wenn es schwer fällt) zum Abkühlen und dann stürzt ihn auf ein Gitterrost oder auf ein Blech. Ihr habt nun die Wahl, wie Ihr den Mamorkuchen noch verziert. Wir haben der Einfachheit halber lediglich noch Puderzucker dazugegeben, aber Eurer Fantasie ist wie immer keine Grenze gesetzt. Ob Schoki, Streusel, beides oder einfach gar nichts. Er wird Euch garantiert genauso gut schmecken wie uns.

Ganz viel Freude beim Nachbacken und ein schönes Wochenende,

Eure Alexandra

2 thoughts on “Saftigster Klassischer Mamorkuchen // Ein Kuchenklassiker”

  1. Hallo Alexandra,
    ich habe mich gerade mal an deinem Rezept probiert. Der dunkle Vorteig ist bei deinen Mengenangaben von 80g Kakao und 80ml Milch allerdings zu einem festen Klumpen geworden. Ich musste noch einiges an Milch dazugeben, um eine cremige Konsistenz zu bekommen. Daher meine Frage: Stimmen die Angaben so, wie du sie oben geschrieben hast oder hat sich vielleicht irgendwo ein Tippfehler eingeschlichen?

    Liebe Grüße,
    Steffi

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